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Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 24.07.2021 von Gunnar

Nicht lang schnacken - anpacken! Das Aufräumen geht weiter...

In den letzten Tagen haben 3 Trainer aus dem Jugendbereich des SVH den Arbeitsdienst noch vor der Sommerpause erledigt. Domi Haberstroh, Adrian Nettemeyer sowie Andreas Blau haben den Bierzeltgarnituren ein neues sauberes Zuhause verschafft. Starke Leistung und DANKE!

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 19.07.2021 von Gunnar

Der SV Hönisch startet Flyeraktion für den Kinder- und Jugendfussball - wir freuen uns auf neue Kinder für unsere Mannschaften

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 15.05.2021 von Gunnar

Es geht wieder los! Die Jugendmannschaften starten mit dem Training

Liebe Sportanlage am Kohweidsweg, es tut uns unglaublich leid, aber nun ist es mit der Ruhe und Erholung endlich vorbei. Lachen, Kindergeschrei, Torjubel. Was gibt es Schöneres, als wenn sich Kinder freuen. Seit dem 10.05 ist nach dem langen fussballfreien Winter endlich wieder Leben auf den Fussballplätzen - die Jugendmannschaften des SVH/JSG Aller/JFV Aller-Weser steigen nach Sinken der Corona-Inzidenz-Zahlen und nach Inkrafttreten der neuen Verordnungen wieder in das Mannschaftstraining ein. Die Kinder werden aktuell 2x je Woche aufgrund der Schule getestet, auch die Trainer unterziehen sich vor jedem Training einem Selbsttest. Somit hoffen alle, dass das Training nun kontinuierlich stattfinden kann und keiner Sorge um seine Gesundheit haben muß. Einige der Kinder haben sich ein halbes Jahr nicht gesehen, daher ist die Freude beim Wiedersehen groß und der Ball rollt sofort. Daran merken die Trainer, wie sehr die Kinder den Sport, die Bewegung und das Zusammensein in den Mannschaften vermisst haben. Besonders bedanken wir uns bei allen Eltern, die natürlich ebenfalls einen großen Anteil daran haben, dass die Kinder dem Verein die Treue gehalten haben. Also liebe Sportanlage, du musst Dich nunmal daran gewöhnen, dass die Ruhe vorbei ist. Du hast Dich aber auch lange genug erholt.

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 23.03.2021 von Gunnar

Unsere Jugendtrainer (3) - Die Hand Gottes

Name:                
Adrian Nettemeyer

Alter:                 
49 Jahre

Mannschaft:            
U8

Beim SV Hönisch seit:    
2019

 


 

SVH: Moin Adrian, 3 x ist Bremer Recht, damit kommst Du gerade richtig zu unserer 3. Ausgabe bei “Unsere Jugendtrainer”. Das kann kein Zufall sein...

Adrian: Moin, ja das ist richtig, ich freue mich auf unser Gespräch und dann noch diese Bremer Tradition, unglaublich.

SVH: Von deiner Sprache ordne ich Dich ganz klar dem Norden zu, liege ich da richtig?

Adrian: Das ist korrekt, ich komme gebürtig aus dem Heidekreis Raum Walsrode, bin jedoch hier im Kreis Verden aufgewachsen, genauer gesagt in Verden und Hülsen, also immer an der Aller. Insofern bin ich klar dem Norden und auch dem Kreis Verden zugehörig. In meiner Jugend war mein Lebensmittelpunkt in Hülsen. Später bin ich dann aber mit Umwegen wieder zurück nach Verden.

SVH: Stichwort Umwege, was war da los?

Adrian: Na ja, beruflich hat es mich neben Bremen auch noch in ein anderes Bundesland mit “B” verschlagen. Und ich muss sagen, dass das eine super Zeit  südlich des Mains war. Ob ich sprachlich wirklich alles verstanden habe, frage ich mich zwar noch heute, aber gut… Ich war in Landshut, Niederbayern und die Menschen dort und das gilt vermutlich für den ganzen südlichen Bereich sind doch um einiges offener als bei uns im Norden. Es ist zwar ein Klischee, aber man setzt sich beispielsweise in der Wirtschaft (auf deutsch Kneipe, die Red.) halt einfach dazu, keinerlei Berührungsängste. Also in Summe einfach eine gute Zeit, auch wenn viele dort einfach den falschen Verein haben… (grinst)

SVH: Du bist aktuell Trainer unserer U8 beim SVH, wie ist das passiert?

Adrian: Also, Trainer zu sein, war eigentlich nie der Plan, aber als unsere Tochter dann Interesse am Fußball zeigte und wir mit ihr zum Schnuppertraining nach Hönisch wollten, hatte meine Frau an dem Tag komischerweise keine Zeit und dann bin ich gefahren und den Rest könnt ihr Euch denken…

SVH: Also die typische Jugendtrainerkarriere, man steht am Spielfeldrand, die Kinder trainieren, man schaut zu und plötzlich kommt ein Querschläger der Kinder direkt auf einen zu und man versucht- nachdem man 20 Jahre nicht mehr Fußball gespielt hat - den Ball ohne sich die Beine zu brechen einigermaßen unfallfrei und natürlich sehr lässig (die Mütter der anderen Kinder schauen ja ebenfalls zu) wieder ins Spielfeld zu passen. Und nach dem Training spricht einen der Jugendobmann an und sagt, dass man ja richtig gut mit dem Ball umgehen könne und außerdem bräuchte man immer Jugendtrainer, ob man sich das vorstellen könne als Trainer zu unterstützen, die eigene Tochter spielt ja eh hier…fragen kostet ja nichts…

Adrian: (lacht), ja ungefähr so war das, dem ist nichts hinzuzufügen… so läuft das nun mal und schwupps ist man dabei und dann richtig mit Herzblut, gerade weil man ja selbst gespielt hat damals. Das mit dem Fahren der Tochter zum Training hatte sich damit dann auch erledigt.

SVH: Wie steht es denn um deine eigene fußballerische Vergangenheit?

Adrian: Die hat sich ausschließlich in Hülsen abgespielt. Was das angeht, bin ich ein Ur-Hülsener Jung, ich habe bis zur A-Jugend ausschließlich beim SV Vorwärts Hülsen gespielt. Meine Positionen waren Abwehr und defensives Mittelfeld. Ich habe dann zwar auch mal bei der 1. Herren und 2. Herren in Hülsen “ausgeholfen”, aber meine Fußballerlaufbahn neigte sich dann dem Ende entgegen, aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen.

SVH: Was sind deine Erinnerungen an die Zeit in Hülsen?

Adrian: Es war eine schöne, aber auch gefährliche Zeit in Hülsen auf dem Sportplatz damals. Nebenan ist ja der Schützenverein und seinerzeit waren die Sicherheitsbestimmungen offenbar noch nicht ganz so ausgeprägt wie vielleicht heute. Jedenfalls, spielten wir auf dem Platz und ein paar Schützenbrüder trainierten zeitgleich auf der Schießbahn, nur mit dem einzigen kleinen Nachteil, dass plötzlich Schüsse in das nahegelegene Wäldchen einschlugen und wir so schnell rannten wie niemals mehr davor und danach. Heutzutage gibt es dort einen Wall, der die Sportler und ihre Sportgeräte gut voneinander trennt. Zum Glück ist nie etwas Schlimmeres passiert. Aber es war schon ein komisches Gefühl.

SVH: Das hört sich ja brutal an, gab es auch noch andere weniger gefährliche Erlebnisse?

Adrian: Das lustigste Ereignis hatte ich mal in der Halle. Ich muß vorweg sagen, dass ich parallel zum Fußball auch noch in Intschede Handball gespielt habe, also Ballsport war halt mein Ding. Nun gut, wir hatten ein Fußball-Hallenturnier. Und zu der Zeit stand man ja noch im Saft und ich meine, dass Fußball-Hallenturnier war nachmittags und vormittags hatte ich bereits ein Handballspiel absolviert. Wir waren also intensiv am Fußball spielen in der Halle und plötzlich kam der Ball so perfekt halbhoch zu mir und ich stand ca. 9 m vor dem Kasten und versenkte den Ball unhaltbar im Netz. Ich dachte supergeil, ein Traumtor, nur niemand jubelte, ich war schwer irritiert. Daß man beim Fußball die Hände nicht benutzen darf, fiel mir dann aber relativ schnell wieder ein, wir und auch die Gegner lachten, ja so kann man manchmal im Eifer des Gefechts vergessen, welche Sportart gerade gespielt wird, auf meiner Festplatte war offensichtlich abgespeichert Halle = Handball. Herrlich!

SVH: Wenn ich an den Beginn unseres Gespräches denke, dann geht mir 3 x ist Bremer Recht nicht aus dem Kopf. Wie steht es mit deiner Liebe zum SV Werder?

Adrian: Der SV Werder ist mein Verein, wie soll es auch anders sein, wenn man in der Nähe wohnt, nur 40 km weserabwärts liegt ja schon das Stadion… wo die Weser einen Bogen macht…

SVH: Damit befindest Du Dich hier beim SVH ja unter vielen Gleichgesinnten, was die Liebe zum SV Werder angeht. Welches Spiel ist Dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Adrian: Zu meiner Zeit in Bayern waren wir in München zum Auswärtsspiel von Werder, die Grün-Weißen schlugen die Bayern im eigenen Stadion mit 3:2. Ein gewisser Claudio Pizarro traf doppelt und dazu Marco Bode, der heutige Aufsichtsratschef bei Werder. Wenn ich an die Mannschaft zurückdenke, super Truppe, mit Rost im Tor, Dieter Eilts, Torsten Frings, Andreas Herzog, Claudia Pizarro und halt Marco Bode, um nur einige zu nennen. Meine Arbeitskollegen mit denen ich im Stadion war, waren nicht so begeistert, warum nur…?

SVH: Tolle Geschichte, ja das war eine gute Mannschaft, die Thomas Schaaf und Klaus Allofs dann ja bis zur Meisterschaft und Pokalsieg 2004 weiterentwickelt haben. Wer war dein Lieblingsspieler?

Adrian: Kein Werderaner, mein Lieblingsspieler war Paul Breitner. Eine Legende.

SVH: Auch an Dir geht die Frage nach deiner Jahrhundertelf natürlich nicht vorbei, hast Du Dir dazu ein paar Gedanken macht?

Adrian: Ja habe ich, meine Jahrhundertelf sieht wie folgt aus:

SVH: Wow, da steht 11 x Qualität auf dem Platz, eine klasse Truppe. Viele davon waren auch Weltmeister. Adrian, letzte Frage: Was macht Dir in der Jugendarbeit beim Spaß und was wünscht Du Dir in der Zukunft beim SVH?

Adrian: Es macht riesig Spaß, die KInder zu trainieren und sie auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Man sieht, welche Entwicklung sie nehmen und hierbei dürfen wir sie unterstützen. Das macht viel Freude.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir weiter etwas Zulauf an neuen Mädchen und Jungs beim SVH erhalten, damit die Kinder in Bewegung bleiben/kommen und wir alle Mannschaften besetzen können. Wir bei der U8 haben ja neben den U8-Kindern auch noch U7-Kinder dabei, die bei uns mitmachen. Die Altersspanne ist dadurch natürlich noch etwas größer. Wobei das in dem Alter noch kein großes Problem ist. Aber es wäre natürlich gut, wenn wir neben neuen Kindern auch noch aus den Reihen der Eltern ein paar Jugendtrainer dazu bekommen könnten, die bspw. die U7 als eigenständige Mannschaft führen. Ich kann nur jede/jeden dazu ermutigen. Es macht viel Spaß und wenn man sich die Arbeit mit mehreren Trainern aufteilt, dann kann man das auch beruflich und privat zeitlich gut organisieren und unterstützt nebenbei die Gesellschaft in diesem Ehrenamt.

SVH: Ein tolles Schlusswort, Adrian, wir bedanken uns und wünschen Dir weiterhin viel Spaß beim SVH.

Adrian: Danke und bis bald.

 

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 13.02.2021 von Gunnar

Unsere Jugendtrainer (2) - Meine Stadt holt ihren Mann Heim

Name:
Andreas Bufe

Alter:
32 Jahre

Mannschaft: 
U6

Beim SV Hönisch seit:    
2020

 

 

 


 

SVH: Moin Andreas, willkommen zur 2. Runde bei unserer Serie. Schön, dass es geklappt hat.

Andreas: Hallo, ja klar, freue mich auf unser Gespräch. Ich finde es gut, dass wir gerade in der Corona-Zeit unsere Jugendarbeit kurz einmal darstellen können.

SVH: Genau, das ist ganz wichtig, es kommt ja auch wieder eine Zeit nach der Pandemie. Sag mal, du kommst nicht direkt aus dem Norden, oder?

Andreas: ajo, do haschte Recht, isch kumm aus Monnem, also ursprünglich komme ich aus Mannheim, das hört man vielleicht etwas heraus.

SVH: Das klingt ja spannend, ich wette, damit bist du bestimmt der einzige Monnemer beim SV Hönisch. Erzähl mal ein bisschen…

Andreas: Naja, vor 4 Jahren haben wir noch in Mannheim gewohnt, bis es mich dann beruflich in den Norden nach Bremen verschlagen hat. Mittlerweile haben wir hier in Klein Hutbergen gebaut und fühlen uns wohl. Ein eigenes Haus zu bauen, das war schon immer ein Wunsch, den wir uns nun erfüllt haben. Natürlich ist hier im Norden auch noch vieles neu für uns, aber Schritt für Schritt haben wir uns integriert. Dabei helfen neben den Kindern und der Arbeit auch der Fußball - im Verein bekommt man meist viele Kontakte.

SVH: Hast Du selbst auch dem runden Leder hinterhergejagt?

Andreas: Ja klar, allerdings beschränkte sich meine aktive Zeit bis zur D-Jugend. Gekickt habe ich beim ASV Feudenheim, einem Mannheimer Stadtteilverein, der neben Fußball auch noch andere Sportarten wie z.B. Tennis anbietet. In Summe aber dennoch auch ein eher kleinerer Verein. Was mich angeht, ich habe in der Jugend vor allem in der Verteidigung gespielt, manchmal auch auf der 6-er Position. Nach der D-Jugend habe ich dann aber trotzdem noch viel auf Bolzplätzen gekickt.

SVH: Das klingt ja fast nach “aggressive leader”, Typ Mark van Bommel.(lacht)

Andreas: (grinst) Ich weiß nicht recht, da ist D-Jugend ja noch etwas früh für, oder? Aber warte mal, später habe ich dafür “international” gespielt, jetzt staunst Du, oder?

SVH: Ich bin platt - raus damit.

Andreas: Im Rahmen meines Elektrotechnik-Studiums war ich 2010 für ein Auslandssemester in Singapur. Dort wurde natürlich auch Fußball gespielt, Studenten, Mitarbeiter und Lehrer der Ngee Ann Polytechnic, gemischte Teams und da habe ich dann mitgekickt. Das war eine tolle Erfahrung, aber bei 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit konditionell manchmal auch eine ganz schöne Herausforderung.

SVH: (staunt) Da ist jetzt schon die zweite Besonderheit, erst Monnemer Bub und nun das. Was erwartet uns denn noch…? Wie bist Du denn Trainer geworden hier beim SVH?

Andreas: Unser Sohn spielt in der U6 und ich als Papa habe ihn natürlich begleitet und dann kam es, wie es halt so ist. Ich wurde angesprochen, ob ich mir das vorstellen kann, hier zu unterstützen. Danny Schaffert und ich machen das nun gemeinsam, ab und an unterstützt uns ein weiterer Papa, also sind wir manchmal auch zu dritt und können so das Training mit den Kindern ganz gut organisieren. Das läuft jetzt seit dem Spätsommer 2020 so und es macht viel Freude, die Kinder bei ihren ersten Schritten im Fußball zu begleiten. Leider hat uns dann Corona relativ schnell wieder ausgebremst, aber wir können bald hoffentlich wieder angreifen.

SVH: Nochmal zurück zu deiner Herkunft, ich wette, dass du aufgrund deiner Herkunft nun nicht gerade Werder-Fan bist oder liege ich da ganz falsch?

Andreas: Nein, das ist schon richtig, Werder-Fan bin ich nicht, obwohl mein Vater ganz früher sogar Werder Fan ist. Dennoch ist mir das Werder-Gen nicht eingepflanzt worden. Mein Herz schlägt schwarz-gelb. Nur der BVB.

SVH: Ok, ich hätte jetzt auf Waldhof Mannheim getippt… da erinnere ich mich sofort an Jürgen “Kokser” Kohler und an Klaus “Schlappi” Schlappner. Legenden. Oder auch Maurizio Gaudino. Insbesondere in den 80er Jahren war Waldhof ja eine Größe in der Bundesliga. Aber zurück zum Thema. Du hattest vom BVB erzählt…

Andreas: Ja, vielleicht kommt die große Zeit von Waldhof ja bald wieder, aktuell steht man in der 3. Liga ja ganz ordentlich da. Aber zurück: Mein aktueller Lieblingsspieler ist Marco Reus, ein wichtiger Spieler und Kapitän beim BVB, auch wenn er durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde und sich deshalb in der Nationalmannschaft vielleicht nicht immer komplett durchgesetzt hat.

SVH: Andreas, an welches Spiel wirst Du Dich dein Leben lang erinnern?

Andreas: Ganz klar - das WM-Finale 2014 Deutschland gegen Argentinien. Eine super Mannschaft, die verdient Weltmeister geworden ist. Der entscheidende Spielzug durch Kroos, Schürrle, Flanke, Götze, Toooor! - unvergessen. Dann nur noch Jubel...

SVH: So Hand aufs Herz, wenn wir gerade schon bei legendären Spielen sind, wie lautet deine Jahrhundertelf?

Andreas: Puuuhhhh, das ist hart. Ich stelle wie folgt auf:


SVH: Da sind ja ein paar klasse Leute dabei, mein Respekt. Andreas, letzte Frage. Was wünscht Du Dir in den kommenden Jahren für die Jugend des SVH bzw. für die JSG Aller, was ist Dir wichtig?

Andreas: Bei der U6 verstehen wir unsere Aufgabe so, dass wir die Kinder ans Fußballspielen heranführen, Bewegung und vor allem der Spaß stehen klar im Vordergrund. Natürlich versuchen wir den Kindern auch Regeln in der Gemeinschaft beizubringen und diese einzuhalten. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir durch konstantes Training den Kindern ein stabiles, soziales Umfeld im Verein geben können. Das ist in der heutigen Zeit mit vielen gesellschaftlichen Einflüssen ein wichtiger Wert.

SVH: Ein klasse Gespräch, Andreas, wir bedanken uns und wünschen Dir weiterhin viel Spaß beim SVH.

Andreas: Danke und bis bald.








 

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 09.02.2021 von Werner Offermann

Rewe-Aktion Scheine für Vereine

Ende 2020 gab es wieder einmal die Aktion von Rewe "Scheine für Vereine". Dabei bekommt man, wenn man bei Rewe einkauft für jede ausgegebene 15 € einen Schein. Diesen kann man dann seinem Verein entweder selber online zuordnen oder ihn einfach seinem Verein geben. Und die gesammelten Scheine können die Vereine dann gegen Prämien einlösen.

Die Aktion endete im Dezember und bis Ende Januar konnten wir uns aus den gesammelten Scheinen dann entsprechend Prämien aussuchen. Wir vom SV Hönisch freuen uns, dass unsere Mitglieder und Freunde des SV Hönisch sich auch wieder fleißig beteiligt haben und so knapp 800 Scheine für unseren SV Hönisch gesammelt wurden.

Wir vom SV Hönisch haben uns bereits zu Beginn der Aktion dazu entschieden die gesamelten Scheine unserer Jugendarbeit zukommen zu lassen. Leider lässt Corona derzeit keinen Spielbetrieb zu, aber hinter den Kulissen sind sowohl wir als Verein, wie auch die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer schon fleißig am Planan und Vorbereiten und freuen uns darauf, wenn wir wieder auf die Plätze dürfen.

Für die gesammelten Scheine haben sich unsere Jugendtrainer der JSG Aller dann dafür entschieden aus den zur Wahl stehenden Prämien 5 Stoppuhren für den Trainings- und Spielbetrieb, so wie ein Waffeleisen entschieden. Und diese sind dann in den letzten Tagen eingetroffen.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Danke an alle, die fleißig mitgesammelt haben. Wir sind uns sicher, dass die Aktion "Scheine für Vereine" von Rewe wieder kommen wird und werden die gesammelten Scheine auch dann wieder unserer Jugend zugute kommen lassen.

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 15.01.2021 von Gunnar

Unsere Jugendtrainer (1) - Der ohne Finger pfeift

Name:
Danny Schaffert

Alter:
44 Jahre

Mannschaft:
U6

SV Hönisch seit:   
2020

 


 

SVH: Moin Danny. Klasse, dass Du heute den Auftakt zur Serie “Unsere Jugendtrainer” hier beim SVH machst. Erzähl doch mal, woher du kommst? 

Danny: Ja gerne, tolle Aktion. Ich komme eigentlich aus Tarmstedt, rund 40 km nördlich von Verden, aber vor einigen Jahren hat es mich dann privat nach Verden gezogen. Schöne Stadt und Region, meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl.

SVH: Hast Du auch eine Fußball-Vergangenheit?

Danny: Klar, seit der Jugend habe ich viele Jahre beim TuS Tarmstedt gespielt. Das ist ein Verein, der schon etwas größer ist als der SVH. Ungefähr 1.300 Mitglieder in verschiedenen Sparten. Was den Fußball betrifft - meine Position war damals im Sturm, weil ich ziemlich schnell war. Wenn nichts mehr half, gab es immer langen Hafer nach vorne, so nach dem Motto “Danny macht das schon...” Und dann bin ich gerannt.

SVH: Und? Wusstest Du denn auch, wo das Tor stand?

Danny: (grinst) Manchmal hat’s schon geklappt mit dem Toreschießen. Aber leider musste ich das Kicken irgendwann aufgrund von Knieproblemen leider aufgeben. Schade, aber wenn die Knochen nicht mehr mitspielen, macht es keinen Sinn mehr. Allerdings hat Sport bei mir immer eine große Rolle gespielt.

SVH: (lacht) Auf dem Sofa vor dem Fernseher ?

Danny: Auch, aber schon zu meiner Fußballerzeit habe ich bereits parallel auf Leistungsniveau gekegelt. Das konnte ich glücklicherweise fortführen und konnte auch nach dem Umzug in Dauelsen noch einige Jahre aktiv kegeln. Insofern hat mich “die Kugel” nie ganz losgelassen.

SVH: Wie bist Du denn nun Trainer bei der U6 hier beim SVH/JSG Aller geworden?

Danny: Ich glaube, das war eine klassische Situation. Meine Kinder und ich haben natürlich oft im eigenen Garten Fußball gespielt. Dann sind wir irgendwann mit unserem Sohn beim Schnuppertraining hier in Hönisch gewesen und ich muss ja sagen, da hat es auch mir gleich wieder in den Füßen gejuckt.

SVH: Jaaa?

Danny: Andreas Blau (Red.: Jugendobmann SVH) hat mich nach einigen Trainingseinheiten angesprochen, ob ich mir nicht vorstellen könnte bei der U6 als Trainer zu starten und was soll ich sagen.... seitdem bin ich gerne dabei. Wichtig ist dabei natürlich auch, dass es zeitlich mit meinem Privat- und Berufsleben passen muss, daher machen wir das zu zweit. Leider kam dann Corona. Aber wir brennen darauf, dass es bald wieder losgeht.

SVH: Hattest Du denn vorher schon Erfahrungen als Trainer?

Danny: Nein, das nicht, aber ich bin schon früher Jugendbetreuer gewesen und habe Jugendfreizeiten mitorganisiert. Da kann ich hier bestimmt Einiges einbringen.
Grundsätzlich sind die Kinder ja in der U6 allerdings noch sehr jung. Gemeinsame Bewegung auf dem Platz und den Spaß am Fußball vermitteln, ist da ganz entscheidend. Natürlich helfen wir den Kindern auch bei Dingen, die mit dem Ball noch nicht so gut funktionieren. Die Kids sollen erst einmal einfach ein Gefühl für den Ball bekommen. Natürlich ist es auch wichtig, dass die Kinder bereits erste Regeln in einer Mannschaft lernen und diese dann auch einhalten.In Summe klappt das schon ganz gut, aber manchmal ist das natürlich in dem Alter noch etwas schwierig. Bemerke ich das und sind die Kinder weit entfernt auf dem Platz, dann hole ich auch mal meine Geheimwaffe raus. 

SVH: Oh, ich bekomme etwas Angst, was denn?

Danny: Ich kann ziemlich laut ohne Finger pfeifen. Da wundern sich die Kinder dann etwas, wer da so laut über den halben Platz pfeift und dann sind aber auch alle wieder bei der Sache. (grinst)

SVH: Danny, anderes Thema, jetzt mal ehrlich, du bist doch auch Fan. Welchem Verein gehört dein Herz?

Danny: Da kann es nur einen geben: Der SV Werder. Ich bin seit Jahren Dauerkartenbesitzer und habe ein grün-weißes Herz. Mit Werder habe ich schon einiges erlebt und die Liebe hält bis heute.

SVH: Was meinst Du genau? Was fällt Dir ein, wenn Du an Werder denkst?

Danny: Ich erinnere mich besonders an 2 Spiele, bei denen ich auch im Weserstadion war. Mein erstes Spiel, das ich gesehen habe, war 1985 ein 8:2 im Weserstadion gegen Hannover 96. Mein Vater hatte mich mit ins Stadion genommen, das Feuer war entfacht, in dem Alter ist man natürlich sehr begeisterungsfähig.
Das zweite Spiel war das 3. Wunder von der Weser 1993 in der Champions League zuhause gegen den RSC Anderlecht. Mein Vater, mein Onkel und ich waren im Stadion, zur Halbzeit 0:3. Das ganze Stadion mega-enttäuscht, eine grottenschlechte Leistung von Werder. Mein Vater und mein Onkel haben zur Halbzeit das Stadion verlassen, konnten es nicht mehr ertragen und sind vor dem Stadion ein paar Bier trinken gegangen. Ich blieb. Dann passierte das Unglaubliche, Werder drehte das Spiel, spielte Anderlecht komplett an die Wand und gewann am Ende 5:3. Das Weserstadion bebte, wir lagen uns in den Armen, ein unglaublicher Fußballabend. So etwas vergißt man nie mehr. Ich habe jetzt noch Gänsehaut.

SVH: Wenn Du erzählst, merkt man Dir die Begeisterung richtig an. Du hast viele Spieler gesehen in all den Jahren. Wer ist dein Lieblingsspieler?

Danny: Also mein absoluter Lieblingsspieler ist Rudi Völler. Daneben finde ich auch etwas aktueller noch Michael Ballack und Joshua Kimmich wirklich beeindruckend. Aber Rudi ist halt mit seiner Werder-Zeit einfach bei mir auf Platz 1. Ich habe ihn ja spielen gesehen und dann bin ich auch noch Werder-Fan, da gibt es keine andere Wahl.

SVH: Da wir jetzt schon in der Vergangenheit schwelgen… deine Jahrhundertelf?

Danny: Das ist eine schwierige Frage… (überlegt lange)... also ich würde wie folgt aufstellen:


Ersatzbank: Pele - Maradona - Littbarski

SVH: Eine super Auswahl. Danny, letzte Frage. Was wünscht Du Dir in den kommenden Jahren für die Jugend des SVH bzw. für die JSG Aller, was ist Dir wichtig?

Danny: Gute Frage, ich bin ja noch nicht so lange dabei, aber ich möchte einfach, dass unsere Jugendarbeit langfristig Früchte trägt und wir natürlich viele Kinder haben, die bei uns Fussball spielen. Letztlich überleben dadurch solch eher kleinen Vereine wie der SVH, wenn wir hier den Kindern eine gute Gemeinschaft bieten und das Training attraktiv gestalten. Dann kommen sie gerne und machen keinen anderen “Blödsinn”. Ich möchte einfach, dass die KInder geil auf Fußball sind, das will ich vorleben.

SVH: Ein klasse Gespräch, Danny, wir bedanken uns und wünschen Dir weiterhin viel Spaß beim SVH.

Danny: Danke und bis bald.

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 29.12.2020 von Gunnar

Unsere Jugendtrainer - neue Serie startet Anfang Januar 2021

Wer sind eigentlich die Jugendtrainer des SVH? Wo kommen sie her und was treibt sie an? Ab Anfang Januar 2021 stellen wir alle Jugendtrainer des SVH in einer Serie vor. Hier erfährt man spannende Dinge rund um den Fußball. Und es wird klar, warum schon soviele Kinder (und nach Corona hoffentlich bald noch mehr) in unseren Jugendmannschaften spielen. Wir machen weiter und sehnen das Ende der fussballfreien Zeit herbei, denn: Fußball ist halt die schönste Nebensache der Welt... Nur der SVH!

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 26.09.2020 von Gunnar

Das DFB-Mobil hat Kinder beeindruckt und Trainer weitergebildet

Der Besuch des DFB-Mobils beim SV Hönisch am 23.09.2020 war ein voller Erfolg. Die beiden NFV-Trainer Ole Ober und Manfred Blank lenkten ihr DFB-Mobil bei Sonnenschein durch das Tor der Sportanlage und wurden durch Jugendobmann Andreas Blau sowie die U9-Trainer Stefan Schulz und Gunnar Grahlmann begrüßt, die den Besuch gemeinsam organisiert hatten. Routiniert und mit großer Leidenschaft leiteten die beiden "Roten Teufel" die 90-minütige Einheit. Als die Beiden sich den Kindern vorstellten, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Die SVH-Trainer beobachteten den Trainingsaufbau und die Durchführung durch die erfahrenen Coaches mit großem Interesse. Alle Übungen fanden unter Einbeziehung des Balls statt - Austoben, Koordination, Torschuß, Wettkampf - die U9 war mit voller Begeisterung dabei. Viele Ballkontakte, viele Spiele auf Minitore, das ist Kinderfußball, wie er sein soll. Am Ende des Trainings erhielten alle Kinder vom DFB-Mobil noch ein kleines Andenken an den tollen Tag. Bei der Nachbesprechung mit den Trainern wurde noch länger über das Training und die Entwicklungen im Fussball diskutiert sowie von Ole und Manfred die Qualifizierungsangebote des DFB/NFV für Trainer vorgestellt. Es wurde natürlich auch viel gelacht, denn Freude am Fussball ist wichtig. Alle waren sich einig: Fussball ist unser Leben. Nach intensiven Stunden auf den gepflegten Rasenplätzen des SVH fuhr der Bus wieder der untergehenden Sonne entgegen. Danke Ole, danke Manfred und bis bald DFB-Mobil. https://www.nfv.de/qualifizierung/dfb-mobil/

Jugendfußball Berichte aus den Mannschaften 20.09.2020 von Gunnar

Das DFB-Mobil kommt zum SV Hönisch

Am Mittwoch, 23.09.2020 ab 17 Uhr kommt das DFB-Mobil zur Jugendabteilung an den Kohweidsweg, um das Training der U9 durchzuführen. Alle Jugendtrainer des SVH, der JSG Aller und des JFV Aller-Weser sind dazu eingeladen. Wir freuen uns auf den Besuch und heißen die Trainer des DFB/NFV Herzlich Willkommen! 

Das DFB-Mobil ist ein Projekt des DFB, welches auch durch den NFV umgesetzt wird. Ziel ist es, Trainer/innen, Betreuer/innen zu erreichen, um ihnen direkt und unkompliziert fußballpraktische Tipps vor Ort zu geben.

Wie wecke ich Begeisterung im Kinder- und Jugendtraining? Wie kann mein Verein auf den demographischen Wandel reagieren und die damit zusammenhängende Integration im Fußballsport vorantreiben?

Der Deutsche Fußball-Bund hilft seinen Vereinen die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Unterstützung gibt es in Fachbüchern, auf dfb.de/Mein Fußball und in weiteren DFB-Publikationen.

Außerdem kommt der DFB mit seinen Trainern auch direkt an die Basis! Mit den 30 DFB-Mobilen besucht der DFB seit Mai 2009 bundesweit seine Fußballvereine. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische Tipps zu geben. Alle Vereinsmitarbeiter werden über die aktuellen Themen des Fußballs – Qualifizierung, Amateurfußballkampagne, Landesverbandsthemen – informiert. Hier bieten sich viele Chancen für Vereine aktiv zu werden.

Seit dem Start 2009 wurden bereits über 19.000 Veranstaltungen durchgeführt, in denen mehr als 900.000 Menschen - davon knapp 135.000 Trainerinnen und Trainer sowie 12.000 Lehrerinnen und Lehrer - erreicht wurden. Die 30 DFB-Mobile sind jeden Tag im Einsatz und kommen direkt zu den Fußballvereinen und den Grundschulen. Jährlich finden rund 3.600 Veranstaltungen statt.

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